Über mich
Befragt man Menschen zu ihrer Biografie, so erzählen sie häufig, dass sie ihr Leben so nicht geplant hätten, eher zufällig zu dem geworden sind, was sie sind.
Bei mir war weniger der Zufall, eher die Neugier im Spiel.
Im letzten Abschnitt meines Studiums der Medizin, ich spreche da vom Jahr 1984, hatte ich das Gefühl, es müsste noch andere Methoden als die der Schulmedizin geben. Ich buchte einen Kurs für Homöopathie, ohne zu wissen, worum es sich bei dieser Methode handelt.
Was ich allerdings wusste war, dass diese Methode umstritten und von der konventionellen Medizin nicht anerkannt war. Dies schien mir besonders spannend und ich beschloss zu ergründen, warum diese mittlerweile 200 Jahre alte Heilkunde, so viel Ablehnung erfuhr. Was mich dabei überraschte war, dass jener Kursleiter, der dann für viele Jahre mein Lehrer wurde, der Leiter der Physikalischen Medizin im KH Lainz und gleichzeitig der Leiter des Ludwig Boltzmann Instituts für Homöopathie war, er hieß Prim. Prof (HC) Dr. Mathias Dorcsi. Also ein wahrhafter Schulmediziner und gleichzeitig Meister einer komplementären Heilmethode.
Im letzten Abschnitt meines Studiums der Medizin, ich spreche da vom Jahr 1984, hatte ich das Gefühl, es müsste noch andere Methoden als die der Schulmedizin geben. Ich buchte einen Kurs für Homöopathie, ohne zu wissen, worum es sich bei dieser Methode handelt.
Was ich allerdings wusste war, dass diese Methode umstritten und von der konventionellen Medizin nicht anerkannt war. Dies schien mir besonders spannend und ich beschloss zu ergründen, warum diese mittlerweile 200 Jahre alte Heilkunde, so viel Ablehnung erfuhr. Was mich dabei überraschte war, dass jener Kursleiter, der dann für viele Jahre mein Lehrer wurde, der Leiter der Physikalischen Medizin im KH Lainz und gleichzeitig der Leiter des Ludwig Boltzmann Instituts für Homöopathie war, er hieß Prim. Prof (HC) Dr. Mathias Dorcsi. Also ein wahrhafter Schulmediziner und gleichzeitig Meister einer komplementären Heilmethode.
Es gab zu dieser Zeit noch ein weiteres Boltzmann Institut, jenes für Akupunktur, geleitet von Prof.(HC) Dr. Johannes Bischko. Nachdem er als Chirurg 1972 die erste Operation - eine Mandelentfernung - nur unter Anästhesie mit Nadelakupunktur im Hörsaal der Wiener Poliklinik durchgeführt hatte - der Hörsaal war bis auf den letzten Platz mit den Professoren des Wiener AKH gefüllt - wurde er sehr berühmt.
Er gab damit auch den Anstoß zu internationaler Forschungstätigkeit über die Wirkung der Akupunktur. Daher dachte ich es könnte nicht schaden, auch diese Methode zu erlernen. Die Forschungsergebnisse führten im Weiteren dazu, dass Akupunktur 1986 vom obersten Sanitätsrat als Schmerztherapie im Bewegungsapparat anerkannt wurde.
Die Ambulanz des LBI für Akupunktur wurde von dermaßen vielen Patienten aufgesucht sowie von Ärzten aus aller Welt, die diese Methode lernen wollten, dass wir jungen Ärzte gerne als freiwillige Mitarbeiter gesehen waren.
So pendelte ich jeweils zwei Mal pro Woche zur homöopathischen Lehrambulanz nach Lainz und in die Ambulanz des LBI für Akupunktur in die Wiener Poliklinik. Das waren wesentliche Lehrjahre für mich, auch weil ich mittlerweile in meinen beiden Lehrern meine „Meister“ fand, die als überzeugte Schulmediziner gleichzeitig eine komplementäre Heilmethode vertraten und darin keinen Widerspruch sahen.
Beide Methoden zu vereinen und je nach Krankheitsbild der Patienten gezielt einzusetzen, entspricht ganz meiner Überzeugung.
Nach meinen Turnusjahren zur Ausbildung als Arzt für Allgemeinmedizin übernahm ich einige Jahre die Leitung der Ambulanz des LBI für Akupunktur, reiste nach China, lernte chinesische Arzneimittel- und Ernährungstherapie.
Im Laufe der Jahre gab es viele Reisen zu Kongressen, wo ich zu Vorträgen eingeladen wurde, auch wissenschaftliches Arbeiten, gehörten zu meinen Tätigkeiten.
Später eröffnete ich eine eigene Ordination und unterrichte bis heute interessierte Ärzte in Akupunktur, Ernährungslehre und Arzneitherapie. Aus Freude an Bewegung lernte ich eine 800 Jahre alte Daoistische Qigong Methode die „Rückkehr des Frühlings“ - Hui Chun Gong, die ganz im Sinn des Yang Sheng die ewige Jugend bewahren soll.
Taiji ist mein bevorzugtes Hobby


Meine Bücher & Publikationen
Bücher
Publikationen
- Randomized Controlled TrialKatharina Rubi-Klein , Elisabeth Kucera-Sliutz, Evemarie Wolkenstein
Eur J Obstet Gynecol Reprod Biol 2010Nov;153(1):90-3. doi: 10.1016/j.ejogrb.2010.06.023. Epub 2010 Aug 21.
Is acupuncture in addition to conventional medicine effective as pain treatment for endometriosis? A randomised controlled cross-over trial - Acupuncture in chronic epicondylitis: a randomized controlled trial.Fink M, Wolkenstein E, Karst M, Gehrke A.
Rheumatology(Oxford). 2002 Feb;41(2):205-9. doi: 10.1093/rheumatology/ 41.2.205. - Clinical TrialE. Wolkenstein, F. Horak
Wien Med Wochenschr [Protective effect of acupuncture on allergen provoked rhinitis] - Karl F. Haug Verlag in MVH Medizinverlage Heidelberg GmbH& Co. KGEvemarie Wolkenstein
Evidence-Based Medicine - Perspektiven und Trends im neuen Jahrtausend
Evidence-BasedMedicine - Perspectives and Trends in the New Millennium
Evemarie Wolkenstein
- Ludwig Boltzmann Institut für Akupunktur