Erhöhter Blutzucker begünstigt die Anfälligkeit für Infekte
Zucker, besonders in Form der häufig vorkommenden Glucose - auch Traubenzucker oder Dextrose genannt, ist eine wichtige Energiequelle.
Während viele Zellen unseres Körpers auch Fette und Eiweiße (Proteine) verwenden können, sind unser Gehirn, die roten Blutkörperchen (Erythrozyten) und großteils unsere Muskulatur für ihre Funktionen auf Glucose angewiesen. Damit Glucose in die Zellen aufgenommen werden kann, braucht es das Hormon Insulin, das in der Bauchspeicheldrüse gebildet wird.
Kommt also über unsere Nahrung Zucker ins Blut wird Insulin ausgeschüttet und transportiert Glucose in die Zellen, der Blutzucker wird gesenkt. Reicht die Menge an Insulin nicht aus, weil zu viel Zucker vorhanden ist, wird noch mehr davon gebildet und ins Blut geschickt. Ein Überangebot an Insulin im Blut ist die Vorstufe von Diabetes.
Zu viel Zucker im Blut stört die natürliche Barrierefunktion der Schleimhäute des Darms, aber auch die der Atemwege. Die Abwehrfunktion gegen Viren und Bakterien nimmt ab - was darauf folgt ist eine erhöhte Infektanfälligkeit.